Begriff aus der kognitiven Verhaltenstherapie.
Beschreibt das bewusste Hinterfragen und Verändern von Denkmustern.
Der Prozess läuft so ab:
- Vermittlung des Kognitiven Modells (z. B. ABC-Theorie nach Albert Ellis,)
- Aufdeckung der dysfunktionalen Gedanken in konkreten Problemsituationen, v. a. durch Selbstbeobachtungsaufgaben verbunden mit schriftlichen Protokollen (siehe auch Situationsanalyse)
- Infragestellen der dysfunktionalen Kognitionen. Hier ist – neben Vorstellungs- und Verhaltensübungen – der sokratische Dialog die zentrale Methode.
- Erarbeitung angemessenerer, funktionalerer Kognitionen (in Form von hilfreichen Selbstverbalisation bzw. Selbstinstruktionen)
- Einübung dieser neuen Kognitionen in problematischen Situationen, z. B. durch täglich mehrfaches Aussprechen oder Lesen der erarbeiteten Selbstverbalisationen, Verknüpfung mit Metaphern, Gegenständen, Gesten etc., Rollenspiele (in denen der Patient den Therapeuten – in der Rolle eines Freundes oder Kritikers – von seinen neuen Denkweisen überzeugen soll), Vorstellungs- und Verhaltensübungen.
Das Ziel ist, dass der Patient im Laufe der Therapie lernt, diese Strategien selbstständig anzuwenden und langfristig auch ohne Hilfe des Therapeuten einzusetzen.
Quelle: Wikipedia
